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Breitmaulnashorn in der Lewa Savanne im Zoo Zürich.

Nashörner erkunden die Savanne

In diesen Tagen durften die Nashörner zum ersten Mal die grosse Savannenfläche erkunden.

Diese Woche durften unsere vier Breitmaulnashörner zum ersten Mal die grosse Savannen-Aussenanlage erkunden. Teshi und Rami durften als erste raus, danach folgten Tanda und Talatini. Im Video könnt ihr die ersten Ausflüge beobachten.

Video: Zoo Zürich, Nicole Schnyder

In den nächsten Tagen dürfen dann auch alle vier Nashörner gemeinsam raus. Ebenso sollen bald auch die anderen Tierarten die Savanne erkunden können, zuerst jeweils unter sich. Sobald die Tiere die Anlage etwas kennen, werden sie dann auch gemeinsam rausgelassen.

Breitmaulnashörner Teshi und Rami in der Lewa Savanne

Teshi und Rami.
Foto: Zoo Zürich, Robert Zingg

Breitmaulnashörner Teshi und Rami in der Lewa Savanne

Teshi und Rami.
Foto: Zoo Zürich, Marco Schaffner

Seit Dezember im Zoo

Die vier Breitmaulnashörner sind bereits seit Dezember im Zoo. Die Weibchen Tanda, Teshi, Talatini und der Bulle Rami reisten per Flugzeug aus dem Zoo Safari Ramat Gan in Tel Aviv nach Zürich an. Bei uns angekommen, mussten sie zuerst eine Quarantänephase durchlaufen.

Neugierig und gar nicht kamerascheu: die Breitmaulnashörner in der Lewa Savanne.
Video: Zoo Zürich, Nicole Schnyder | Dominik Ryser

Nach Abschluss der Quarantänephase durften die vier Nashörner nach und nach die verschiedenen Bereiche ihres neuen Zuhauses kennen lernen, etwa den kleinen Vorplatz vor den Stallungen, wo sie erste Zürcher Winterluft schnuppern durften, oder die Innenanlage des grossen Lewa Giraffenhauses, wie oben im Video zu sehen.

Breitmaulnashorn Teshi inspiziert die GoPro-Kamera.

Und so sind die Nahaufnahmen im Video entstanden: Teshi untersucht die GoPro.

Die vier Nashörner zeigen sich auf ihren Erkundungstouren bisher sehr entspannt und unerschrocken.

WEr ist wer

Die älteste im Bunde unserer Breitmaulnashörner ist Tanda. Sie ist 27 Jahre alt und die Mutter sowohl von Teshi als auch von Talatini. Teshi ist 6 Jahre alt, Talatini mit 1,5 Jahren die jüngste im Bunde. Der Bulle Rami ist 3-jährig und damit ebenfalls noch sehr jung. Wie Talatini (rund 780 kg) ist er noch sichtbar kleiner und leichter (rund 1 Tonne) als Tanda und Teshi (beide rund 1,5 Tonnen).

Die Nashörner bei ihrer Ankunft im Zoo Zürich im Dezember 2019.
Video: Zoo Zürich, Nicole Schnyder

Alle vier Nashörner sind Teil des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms EEP.

Breitmaulnashorn Talatini in der Innenanlage der Lewa Savanne.

Talatini.

Breimaulnashorn-Bulle Rami in der Innenanlage der Lewa Savanne.

Rami.

Aktuell gibt es noch fünf Nashornarten: die afrikanischen Breitmaul- und Spitzmaulnashörner und die asiatischen Arten Panzernashorn, Sumatranashorn und Javanashorn. Drei Arten davon stehen kurz vor der Ausrottung (Spitzmaul-, Sumatra- und Javanashorn), die zwei anderen sind bedroht (Panzernashorn, Breitmaulnashorn). Die Tiere leiden vor allem unter der Wilderei; ihr namensgebendes Nasenhorn wird insbesondere im asiatischen Raum zu astronomischen Preisen gehandelt.

Breitmaulnashorn Teshi in der Innenanlage der Lewa Savanne.

Teshi.

Ein wichtiger Teil der Arbeit im Lewa Wildlife Conservancy in Kenia ist deshalb auch der Schutz der Nashörner (und anderen Tiere) vor Wilderern. Verschiedene Teams, deren Ausrüstung und Löhne wir bereitstellen, arbeiten Hand in Hand, um die Tiere zu schützen. Mehr dazu erzählen wir euch in einem der nächsten Lewa-Tagebücher.

Breitmaulnashörner Talatini (l.) und Tanda in der Innenanlage der Lewa Savanne.

Talatini (l.) mit ihrer Mutter Tanda.

Breitmaulnashörner Talatini (l.) und Tanda in der Innenanlage der Lewa Savanne.

Tochter und Mutter.
Alle Fotos: Zoo Zürich, Cordula Galeffi

Breitmaulnashörner Talatini (vorne) und Tanda in der Innenanlage der Lewa Savanne.

Die neugierige Talatini.

Lewa-ERÖFFNUNG AN OSTERN 2020

Die afrikanische Lewa Savanne ist der nächste Meilenstein im Masterplan des Zoos. Sie wird mit 5,6 Hektar flächenmässig die grösste Anlage im Zoo Zürich.

MEHR ERFAHREN

Auf zoo.ch stellen wir im «Lewa-Tagebuch» die Tiere aber bereits in den kommenden Wochen und Monaten vor und zeigen auch immer wieder neue Bilder der Anlage.

Lewa-Tagebuch 32 vom 12.3.2020

Weitere Tagebucheinträge